Lifehacks für die Küche

Ein mechanisches Gerät, das normal im privaten Haushalt genutzt wird, bezeichnet man als Haushaltsgerät. Dazu gehören z. B. Mixer sowie Sauger. Im Handel wurde ein Küchengeräte-Sortiment als „Weiße Ware“ bezeichnet. Selbiges wird zudem eingeteilt in Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke und Elektrokleingeräte wie z. B. einen Haartrockner .

Unterhaltungselektronik (z. B. Fernsehapparat, DVD-Recorder und Computer), welche einmal im Handel als „braune Ware“ definiert wurde, wird dieser Tage als eigener Gerätebereich charakterisiert und nicht mehr den Haushaltsgeräten zugeteilt, ebensolches zählt für Bastlergeräte sowie Spielsachen (Spielzeugeisenbahn, Game Boy). Eine präzisee Begrenzung kann bei den Heimwerkergeräten in keinster Weise stattfinden, weil ein Akku-Schrauber zum Beispiel zu Geräten für den privaten Haushalt zählen kann, ein Schwingschleifer hingegen nicht.

Typische Haushaltsgeräte sind:

  • Haushaltsgeräte für die Wäsche: Waschmaschine, Trockner, Mangel, Bügeleisen
  • Haushaltsgeräte zum Kochen und Backen: Küchenherd, Ofen, Mikrowelle, Minibackofen mit Rost, Dampfkochtopf
  • Abwaschen: Geschirrspülmaschine
  • Geräte zum Kühlen und Einfrieren: Kühlschrank, Gefriertruhe, Kühl-Gefrier-Kombination

Historische Entwicklung der elektrischen Haushaltsgeräte

Die Entwicklung der mit Strom angetriebenen Haushaltsgeräte, die mittlerweile im privaten Haushalt in Gebrauch sind, erfolgte zeitgleich zur Entwicklung des elektrischen Stromnetzes. Die ersten mit Wasser angetriebenen Kraftwerke wurden zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts errichtet, bloß konnte man dadurch lediglich Glühlampen antreiben. Der Preis, welchen man zu alter Zeit für Strom entrichten musste, war beträchtlich und lag weit über dem Einkommen, welches ein durchschnittlicher Facharbeiter pro Stunde erhielt.

Diese Tatsache wandelte sich erst in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als beachtliche Dampfkraftwerke erbaut wurden. Parallel wurde das Hochspannungsnetz weiterentwickelt, mit welchem die modifizierte Wärmeenergie über entfernte Routen übertragen werden konnte. Somit wurden im privaten Haushalt eine enorme Summe von den beiden ersten elektrischen Haushaltswaren, nämlich das Bügeleisen ebenso wie die Nähmaschine, benutzt. Ihre siegreiche Markteinführung im neunzehnten Jahrhundert führte die Industrialisierung des Haushaltes ein.

Circa 15 Jahre danach warben die Nationalsozialisten für die Benutzung eines Radioempfängers, welcher als Gemeinschaftsempfänger betitelt wurde und für die damaligen Kommandanten ein extrem attraktives Medium zur Verbreitung ihrer Propaganda darstellte. Die bereits zu der Zeit probierte Einführung des mit Strom betriebenen Kühlschrankes missglückte dagegen auf Grund der Anschaffungskosten für dieses Gerät.

In der Nachkriegszeit, der Währunngsreform und dem Wirtschaftsboom wurden die Energiepreise permanent günstiger, trotzdem die Kraftwerke und auch die Stromnetze ständig leistungsstärker wurden. Simultan drängten weitere elektrische Haushaltshelfer in den Einzelhandel. In der gleichen Zeit vergrößerte sich die Vielzahl der elektronischen Haushaltsgeräte. Viele Geräte, wie zum Beispiel der Elektro-Herd, die Waschmaschine, der Geschirrspüler, der Staubsauger, das Fernsehen sowie eine Menge weiterer Geräte, welche zur Belustigung dienen, helfen auch bis heute noch den Hausfrauen bei ihrer täglichen Arbeit. Zehn Jahre später kamen weiterhin die elektrisch betriebene Kaffeemaschine und die Tiefkühltruhe hinzu, nach zusätzlichen fünfzehn Jahren der Mikrowellenherd. All diese Geräte wurden zum Teil Jahrzehnte vor ihrer breiten Markteinführung entwickelt; ihr Handelsgelingen im Zeitraum der Erschaffung wurde wieder und wieder durch den fernbleibenden Zugang zu preisgünstiger Elektrizität unterbunden.